Regenjacken

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Regenjacken für Herren: worauf es technisch ankommt

Ob eine Jacke dicht hält, steht in zwei Angaben. Die Wassersäule beschreibt den Wasserdruck, dem das Material standhält: Ab etwa 5.000 mm gilt es als wasserdicht für Alltagsregen, ab 10.000 mm auch für Dauerregen und Rucksackgurte, die Druck auf den Stoff ausüben. Genauso wichtig sind verschweißte oder getapte Nähte – ungetapte Nähte lassen Wasser durch, egal wie hoch die Wassersäule ist. Wer schwitzt, achtet zusätzlich auf die Atmungsaktivität; sonst wird man von innen nass statt von außen.

Beim Aufbau unterscheidet man 2-, 2,5- und 3-Lagen-Konstruktionen: 2,5-Lagen-Jacken sind leicht und klein packbar, ideal fürs Fahrrad und als Notfalljacke im Rucksack. 3-Lagen-Modelle sind robuster und leiser, dafür teurer. Praktische Details entscheiden im Alltag: eine verstellbare Kapuze, die beim Kopfdrehen mitgeht, Unterarmbelüftungen per Reißverschluss und ein verlängerter Rücken fürs Radfahren.

Die Imprägnierung (DWR) lässt mit der Zeit nach – wenn Wasser nicht mehr abperlt, hilft Nachimprägnieren, bevor man die Jacke abschreibt. Preislich lohnt der Vergleich mehrerer Shops besonders bei Markenmodellen mit Membran: Identische Jacken sind je nach Händler und Farbe sehr unterschiedlich reduziert.