Festplatten-Laufwerke

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Festplatte oder SSD: jede Technik hat ihren Platz

Die Rollenverteilung im Speichermarkt ist inzwischen klar: SSDs sind als Systemlaufwerk gesetzt – der Unterschied zwischen einer alten Magnetfestplatte und einer SSD ist der spürbarste Geschwindigkeitssprung, den ein Rechner erleben kann. Innerhalb der SSDs staffelt sich das Tempo nach Anschluss: SATA-Modelle sind der solide Standard und für Alltagsaufgaben völlig ausreichend, NVMe-SSDs im M.2-Format vervielfachen die Transferraten und lohnen für große Dateien, Videoschnitt und aktuelle Spiele – vorausgesetzt, das Mainboard hat den passenden Steckplatz. Klassische HDDs behaupten sich dort, wo Kapazität pro Euro zählt: als Datengrab für Fotos, Videos und Backups sowie im Dauerbetrieb.

Beim Kauf lohnen zwei Blicke ins Datenblatt: die TBW-Angabe (geschriebene Terabyte, ein Haltbarkeitsindikator bei SSDs) und bei Festplatten für NAS-Systeme die Aufnahmetechnik – CMR-Laufwerke sind für RAID und Dauerbetrieb die richtige Wahl, SMR-Platten schwächeln dort bei Schreiblast. NAS-zertifizierte Serien sind auf 24/7-Betrieb ausgelegt.

Und die wichtigste Regel steht über jeder Technik: Kein Laufwerk ist ausfallsicher. Wichtige Daten existieren mehrfach – die bewährte 3-2-1-Regel (drei Kopien, zwei Medientypen, eine außer Haus) kostet weniger als jede Datenrettung. Speicherpreise schwanken stark und unterscheiden sich je nach Shop erheblich; hier vergleichen Sie Angebote mehrerer Händler pro Modell und Kapazität.