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Windows-Lizenz kaufen: Version und Lizenzart bewusst wählen

Die Editionsfrage ist schnell beantwortet, wenn man die Unterschiede kennt: Die Home-Version deckt den privaten Alltag vollständig ab. Die Pro-Edition bringt darüber hinaus Funktionen, die bestimmte Nutzergruppen wirklich brauchen – allen voran die Laufwerksverschlüsselung BitLocker (relevant für Notebooks mit sensiblen Daten), den Remote-Desktop-Zugriff als Host, Gruppenrichtlinien und die Einbindung in Firmennetzwerke (Domänenbeitritt) sowie professionelle Virtualisierung. Wer keinen dieser Punkte benötigt, zahlt bei Pro für ungenutzte Möglichkeiten. Vor jedem Kauf gehört der Blick auf die Hardware-Anforderungen der aktuellen Windows-Generation, die strenger ausfallen als früher – insbesondere ältere Rechner scheitern an den Sicherheitsvoraussetzungen wie TPM 2.0.

Bei den Lizenzarten steckt der Unterschied im Kleingedruckten: Retail-Lizenzen (Vollversionen) dürfen bei einem Rechnerwechsel mit umziehen; OEM- und Systembuilder-Lizenzen sind rechtlich an das Gerät gekoppelt, auf dem sie erstmals aktiviert wurden – sie sind günstiger, enden aber mit dem PC. Beim Bezugsweg gilt dieselbe Regel wie bei aller Software: seriöse Händler mit Rechnung und Support statt anonymer Billig-Keys, die sich später als mehrfach verkauft oder gesperrt erweisen. Nach der Installation ist die Aktivierung der Lackmustest einer sauberen Lizenz.

Windows-Lizenzen gleicher Edition und Lizenzart kosten je nach Händler deutlich unterschiedlich. Hier vergleichen Sie Angebote mehrerer Shops – Edition, Lizenzart und Sprachversion exakt abgeglichen.