Wellblech

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Wellblech: bewährt seit Generationen, modern im Detail

Das sinusförmige Wellblech ist das älteste Blechprofil im Handel – und erlebt an Fassaden gerade eine gestalterische Renaissance, während es auf Dächern von Schuppen, Lauben und Landgebäuden nie weg war. Gegenüber dem kantigen Trapezblech wirkt die weiche Welle klassischer; technisch trägt sie bei gleicher Materialstärke etwas weniger, weshalb die Unterkonstruktion enger geplant wird. Die gängigen Sinusprofile (etwa die klassische 76/18-Welle) werden seitlich um ein bis zwei Wellen überlappt verlegt, in der Länge mit ausreichender Überdeckung je nach Dachneigung.

Beim Material stehen verzinkter, farbbeschichteter Stahl (robust, wirtschaftlich) und Aluminium (leicht, korrosionsfrei, ideal in Küstennähe) zur Wahl; blankes Zink-Finish gibt den beliebten Industrie-Look. Befestigt wird klassisch auf dem Wellenberg, damit Schrauben nicht im ablaufenden Wasser sitzen – mit Kalottenscheiben und EPDM-Dichtung, angezogen ohne die Welle zu verbeulen. Die vom Hersteller genannte Mindestdachneigung gilt auch hier verbindlich, und wie bei allen Blechdächern lohnt bei Kaltdächern ein Antikondensvlies gegen Schwitzwasser.

Wellblech wird über Nutzbreite und Tafellänge kalkuliert, viele Händler schneiden längenexakt zu. Die Preise pro Quadratmeter streuen deutlich – hier vergleichen Sie Angebote mehrerer Shops samt Schrauben, Kantteilen und Frachtkosten.