Pullover

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Strickqualität erkennen, bevor der erste Winter vorbei ist

Ob ein Pullover nach drei Wäschen noch gut aussieht, entscheidet das Garn. Merinowolle ist der Alltagsheld: wärmt, kratzt kaum, nimmt Gerüche schlecht an – lüften ersetzt oft das Waschen. Kaschmir ist leichter und weicher, aber empfindlich; gute Qualitäten erkennt man an dichter Strickware mit feiner, gleichmäßiger Masche, während lose gestrickte Billigware schnell Löcher und Pilling zeigt. Baumwollstrick ist unkompliziert und für Wollallergiker die erste Wahl, wärmt aber weniger. Bei Mischungen lohnt der Blick auf den Acrylanteil: Bis etwa 30 Prozent stabilisiert er, darüber dominiert er das Tragegefühl.

Leichtes Pilling ist übrigens bei fast jeder Naturfaser anfangs normal und lässt sich mit einem Wollkamm oder Fusselrasierer entfernen – ein Qualitätsmangel ist erst dauerhaftes, starkes Knötchenbilden. Zur Pflege gilt: Wollprogramm oder Handwäsche, Wollwaschmittel, liegend trocknen. Der Bügel ist der natürliche Feind des Pullovers, er zieht Schultern aus der Form.

Da Marken-Strick je nach Shop sehr unterschiedlich bepreist ist und Kaschmir zum Saisonende deutlich fällt, vergleichen Sie hier Angebote mehrerer Händler – identisches Modell, identische Garnqualität, oft spürbar besserer Preis.