Reifen

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Reifen kaufen: Größe lesen, Label nutzen, Alter prüfen

Die Reifengröße steht auf der Flanke und im Fahrzeugschein: Eine Angabe wie 205/55 R16 91V bedeutet 205 mm Breite, 55 Prozent Flankenhöhe, 16 Zoll Felge, Tragfähigkeitsindex 91 und Geschwindigkeitsindex V. Zulässige Größen listet die Zulassungsbescheinigung bzw. das CoC-Dokument – nur diese dürfen montiert werden. Bei Winterreifen ist das Alpine-Symbol (Schneeflocke im Berg, 3PMSF) maßgeblich; die situative Winterreifenpflicht in Deutschland verlangt es bei winterlichen Verhältnissen, das reine M+S-Zeichen genügt für Neureifen nicht mehr.

Das EU-Reifenlabel macht Reifen vergleichbar: Es bewertet Rollwiderstand (Kraftstoffverbrauch), Nasshaftung (Bremsweg bei Nässe – das sicherheitsrelevanteste Kriterium) und Abrollgeräusch. Zwischen den Nasshaftungsklassen liegen mehrere Meter Bremsweg; hier zu sparen ist die falsche Stelle. Ganzjahresreifen sind für Wenigfahrer in schneearmen Regionen ein ehrlicher Kompromiss, Vielfahrer fahren mit zwei Sätzen besser. Und ein Blick auf die DOT-Nummer lohnt: Sie verrät die Produktionswoche – Reifen altern auch ungenutzt, ab etwa acht bis zehn Jahren gelten sie unabhängig vom Profil als austauschreif.

Reifenpreise streuen zwischen Händlern erheblich, dazu kommen Montagekosten vor Ort. Hier vergleichen Sie Angebote mehrerer Shops für identische Dimension und Modell – der Satzpreis-Unterschied erreicht schnell einen dreistelligen Betrag.