Pferdedecken

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Pferdedecken: Größe messen, Füllung mit Augenmaß wählen

Eine Decke, die scheuert oder verrutscht, ist schlimmer als keine – deshalb steht am Anfang das Maß: Die Rückenlänge wird vom Widerrist bis zum Schweifansatz gemessen und bestimmt die Deckengröße (in Deutschland üblich in 10-cm-Schritten, etwa 135 oder 145 cm; manche Hersteller messen anders – die Größentabelle des Anbieters gilt). Passform-Check am Pferd: Die Decke liegt am Widerrist an, ohne zu drücken, Schulterfreiheit erlaubt Bewegung, Kreuzbegurtung und Beinschnüre werden mit einer Handbreit Spiel verschnallt.

Bei der Füllung gilt reiterliche Ehrlichkeit: Pferde thermoregulieren hervorragend selbst, und ein ungeschorenes, gesundes Pferd braucht oft weniger Decke, als der menschliche Frostblick vermutet. Geschorene Pferde, Senioren und dünnfellige Typen sind die klassischen Kandidaten. Die Füllung wird in Gramm angegeben – 0 g (Regendecke) über 100 g Übergangsdecke bis 300 g und mehr für tiefen Winter. Outdoordecken brauchen zusätzlich eine belastbare Wassersäule und ein reißfestes Außenmaterial (Denier-Angabe – 600D aufwärts für Weidehelden). Die Abschwitzdecke aus Funktionsfleece gehört in jede Grundausstattung: Sie transportiert Schweiß nach dem Training ab, verhindert Auskühlen und ist keine Wärmedecke.

Decken bekannter Reitsportmarken kosten je nach Shop deutlich unterschiedlich, Vorsaison-Käufe sparen regelmäßig. Hier vergleichen Sie Angebote mehrerer Händler nach Größe und Füllung.